IGS intern

 

In diesem Jahr zu Himmelfahrt steckten in „Blauen Briefen“ Hoffnung und keine Hinweise zur möglicherweise gefährdeten Versetzung. Diese himmelblaue Post ist nicht für, sondern von unseren Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 10 und 18 Jahre verfasste worden.

Rund 250 Schülerinnen und Schüler der IGS Garbsen und zusätzlich noch Klassen der Grundschule Havelse haben sich beteiligt. Entstanden ist das Kooperationsprojekt von Kirche und Schule in der 12. Klasse von Frau Windolph. Andere Fachlehrerinnen und -lehrer schlossen sich mit ihren Religions-Kursen an, gaben die Aufgabe weiter, sodass schließlich „Blaue Briefe“ aus allen Jahrgangsstufen bei Frau Windoph eintrudelten.

Dabei waren alle ganz kreativ und es sind tolle unterschiedliche Briefe dabei herausgekommen. Es wurde gemalt, gedichtet, Bibelverse rausgesucht, ja sogar kleine Predigten verfasst.

 

Absoluter Höhepunkt: Die Abschlussfahrt in die Niederlande (Foto: Michelle)

Es hat nun endlich die Schule wieder angefangen. Ich war anfangs sehr aufgeregt und skeptisch, da ich nicht wusste, wie sich alle an die Regeln halten werden. Ich war und bin auch immer noch der Meinung, dass es zu früh ist um uns wieder in die Schule zu schicken. Meine Eltern gehören leider zur Risikogruppe und ich möchte sie ungern anstecken. Ich war sehr überrascht, dass der Unterricht so gut läuft und das sich unser Jahrgang auch in den Pausen an die Hygieneregeln hält.

Wie sagte meine Mama so schön: "Michelle, es wird Zeit das du wieder zur Schule gehst...du nervst uns langsam!" :) und ja, da hatte sie leider recht.

Aber auch in der Quarantäne habe ich mich neben dem Sport auch schulisch fit gehalten. In drei Wochen starten unsere schriftliche Prüfungen.

 

(Foto: Herr Nordmeyer)

Wir haben nun "verlängerte" Ferien und wir Schüler können weiter zu Hause sein und unsere freien Tage genießen. Habt ihr euch aber schonmal gefragt, der Schulleiter, die Sekretärinnen und die Didaktische Leiterin so in den Ferien machen? Viele Schülerinnen und Schüler sagen, dass Lehrerinnen und Lehrer in den Ferien zu Hause "rumsitzen" und unsere E-Mails nicht beantworten wollen, damit sie mehr frei haben. Ich allerdings habe mich dazu beschlossen diesem Mysterium mal auf den Grund zu gehen und habe viele E-Mails mit Fragen dazu geschrieben. Tatsächlich habe ich viele unterschiedliche Antworten zu meinen Fragen bekommen. Diese würde ich euch nun gerne präsentieren, um das Bild vieler Schüler vom Arbeits- und Ferienalltag der Lehrerinnen und Lehrer auf den Prüfstand zu stellen. (Es gibt nämlich ganz schön viel zu tun!) Ebenso bekommt man dadurch einen guten Überblick in die verschiedenen Arbeitszweige an unserer Schule und erfährt, was es alles für Aufgaben zu erledigen gibt.

Meine Fragen waren:

1. Gibt es in den Ferien genauso viel zu tun wie in der Schulzeit?

2. Gibt es Aufgaben, die es nur in den Ferien zu erledigen gibt?

3. Was sind Aufgaben, die Sie am meisten erledigen?

4. Machen Sie ihre Aufgaben zu Hause oder müssen Sie für bestimmte Dinge/Anlässe in der Schule sein?

5. Welche Aufgaben machen Sie am liebsten? Welche nicht so gerne?

  

Meike Grams in ihrem Büro in der IGS Garbsen (Foto: Flash)

Was sind die Aufgaben einer Schulsozialarbeiterin?

Wir sind Ansprechpartnerinnen für die Jugendlichen bei Problemen und Konflikten. Wir schaffen einen geschützten Rahmen mit Zeit und Ruhe in entspannter Atmosphäre für die Gespräche. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Ressourcenorientiert meint: Welche Stärken, Fähigkeiten und eigene Netzwerke bringen die Jugendlichen mit. Wir sind in unseren Jahrgängen präsent, unterstützen dort aktiv die Treffen der Klassensprecher*innen, bieten Arbeitsgemeinschaften an und sind in den Freizeitbereichen für die Jugendlichen da: im JuniorClub, im Exil und man trifft unsauch ab und zu im Café Klappstuhl. Wir unterstützen bei Krisen, arbeiten aber auch vorbeugend. Das bedeutet, wir bieten Projekttage an, z.B. das Drogenpräventionsprojekt „Lust auf Leben“.

  (Foto: Mara)

Wir befinden uns momentan in einer nicht einfachen Zeit. Aber umso wichtiger ist es jetzt, dass wir zusammenhalten und uns alle gegenseitig unterstützen! 

Wir sind sehr stolz auf Euch! Haltet durch, werdet kreativ! Wir freuen uns schon sehr darauf, Euch wiederzusehen!

Manche von uns fühlen sich in der aktuellen Situation unwohl. Auch in Familien kann es Konflikte oder Probleme geben. Das ist ganz normal, denn die Tatsache, dass sich unser Leben und unser Alltag in kurzer Zeit total verändert hat, müssen alle Beteiligten erst verarbeiten und den Alltag neu gestalten.

Wir empfehlen Euch, wenn es Euch nicht gut geht, Ihr Euch unwohl fühlt, Probleme habt, Euch in jedem Fall an jemanden zu wenden. Egal, ob an Eure Eltern, Verwandten, Freundinnen und Freunde oder meldet Euch bei den unten genannten Beratungsangeboten.

Aber Ihr sollt wissen, Ihr seid bei Problemen nicht allein! Eure Schulsozialarbeiterinnen der IGS Garbsen sind auch jetzt für Euch da!

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