IGS intern

Inklusion - ein Beispiel aus dem 5. Jahrgang

Ein Interview von Runa Passauer, Marie Kahl und Lara-Joy Thamm mit Anastasia

 

Seit diesem Schuljahr geht Anastasia in der IGS Garbsen in die 5. Klasse. Durch eine angeborene Einschränkung des Sehvermögens benötigt sie eine Schulbegleitung und einen Blindenlehrer. Der Klassenraum, der für sie ausgewählt wurde, musste viel Tageslicht haben und hell sein. Es wurde Platz für zusätzliche Geräte und ihre Begleiter benötigt. Für Anastasias Lesegerät mussten im Klassenraum neue Kabel verlegt werden. Außerdem sollte sie einen direkten Blick auf die Tafel haben. Ihr Tisch ist höhen- und neigungsverstellbar und hat eine spezielle Schreibtischlampe. Hier kann Anastasia mithilfe des Lesegerätes nicht nur das Tafelbild vergrößert sehen, sondern auch alle anderen Arbeitsmaterialien.

 

 

Anastasia an ihrem Lesegerät im Klassenraum - hier wird beim oberen bzw. linken Bild zum Beispiel gerade das Tafelbild vergrößert

 

Wie war dein Start an der IGS Garbsen?

Mein Start war ganz gut. Eine Freundin und drei weitere Kinder sind mit mir zusammen hierher gekommen. Ich habe von Anfang an sehr gut mitgemacht. Die Schule macht mir Spaß, die Lehrer sind sehr nett und ich fühle mich hier wohl. Außerdem gefällt mir der Schulhof mit den Bäumen. Das Essen im Juniorclub finde ich auch toll!

       

(A. Zimmer & Y. Alkan-Dallas, privat)

Nur noch knapp zwei Monate: Dann sind Sommerferien. Viele von Euch freuen sich bestimmt schon auf das Ausschlafen, viele Freizeit und vielleicht auch auf den Urlaub. Aber habt ihr Euch auch schon immer gefragt: Was machen denn unserer Lehrerinnen und Lehrer eigentlich in den Ferien? Ein gängiges Vorurteil ist ja, dass keine andere Berufsgruppe aufgrund der Ferien so viel frei hat wie Lehrkräfte. Ist das wirklich so?  Faulenzen sie wirklich nur in den Ferien und schlafen lange aus?

Der Beruf des Tiermedizinischen Fachangestellten

 

(Foto: pixabay)

Ein Praktikum ist auch bei einem Tierarzt möglich, um den Beruf des Tiermedizinische/r Fachangestellte/r kennenzulernen.

 

Was macht man in diesem Beruf?

Als Tiermedizinische Fachangestellte betreut man Tiere vor, während und nach einer Behandlung, fertigt Röntgenaufnahmen an, führt Laborarbeiten aus und kümmert sich um Tiere auf der Krankenstation. Außerdem muss man die Tierhalter beraten in Fragen der artgerechten Haltung, zur Prävention von Krankheiten und über Möglichkeiten der Rehabilitation. Und man sorgt für die Einhaltung der Hygienevorschriften in der Praxis, verwaltet die tierärztliche Apotheke und kann bei Notfällen Erste Hilfe leisten. Verwaltungsarbeiten und die Organisation der Praxisabläufe gehören ebenfalls zu den Aufgaben: Man vergibt Termine, empfängt die Tierhalter und ihre Tiere, dokumentiert Behandlungsverläufe für die Patientenakten und sorgt für die Abrechnung der erbrachten Leistungen.

 

(Foto: M. Schütz)

Unsere Schule hat ca. 2000 Schülerinnen und Schüler. Täglich brauchen einige von ihnen Hilfe, weil sie sich z.B. verletzen. Der Schulsanitätsdienst (kurz: SSD) leistet bei Nasenbluten bis zur Ohnmacht zuverlässig Erste Hilfe. Der SSD ist auch nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer da! Zum SSD gehören insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler  sowie 16 weitere Schülerinnen und Schüler, die Mitglieder in der Erste-Hilfe-AG sind. Diese werden im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft von Frau Louis betreut.

Interview von Marina Weber und Mara Gewinner mit Herrn Schwitzer  

 

 

Herr Schwitzer (Foto: Mara Gewinner)

Wann haben Sie beschlossen Lehrer zu werden und was hat sie dazu bewogen?

Das müsste im 13. Jahrgang gewesen sein. In dieser Zeit habe ich im Sportverein schon zeitweise Jugendmannschaften trainiert und sehr viel Mathe-Nachhilfe in den unteren Jahrgängen gegeben. Das hat mir immer viel Spaß gemacht! Dementsprechend wurden Mathe und Sport auch die Fächer, die ich heute unterrichte.

Warum arbeiten Sie an der IGS Garbsen?

Ich bin im Zuge meines Referendariats hier an die Schule gekommen und habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, da mir das Schulklima gefallen hat. Außerdem gibt es hier für mich als Sportlehrer super viele Möglichkeiten und eine gute Sportausstattung.

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