Die Skyline von Shanghai mit dem Pearltower (Fotos Nina S.)

 

Schüler aus dem 12. Jahrgang nahmen im Oktober zwei Wochen lang an einem Schüleraustausch mit China teil. Sie waren von 3.10.2017 bis zum 20.10 2017 in Peking und Shanghai.  Die Schüler übernachteten in Gastfamilien und die Lehrer, Frau A. de Vries (die uns für ein Interview zur Verfügung stand) und Herr F. Donat, in Hotels.

Die Familien sprachen zum größten Teil weder Deutsch noch Englisch. Um sich unterhalten zu können bediente man sich einer Übersetzungs-App. Das klappte mehr oder weniger gut, so die Oberstufenschülerin Nina S., die wir ebenfalls interviewten. Sie wurde von ihren Gasteltern sehr freundlich behandelt! Man bot ihr beim Essen sogar Bier an, denn die Chinesen trinken gerne deutsches Bier, generell aber wenig bis keinen Alkohol!

Die Zwölfklässler Pia W., Miguel A., Jerome B., Felix K., Sandra K., Bircan S., Nina S., Liam S. und Fabian S. besuchten morgens die Schule und erhielten Unterricht in Kalligrafie, chinesischem Tanz und in der chinesischen Kampfsportart Wushu. Musik, chinesische Sprache sowie ein Einblick in einen normalen Schultag der Chinesen gehörte auch zum Programm. Dabei fiel auf, dass mehr Schüler als bei uns in den Klassen saßen und sie offensichtlich nicht ans freie Sprechen gewöhnt waren, da der Unterricht dort offensichtlich eher autoritär und lehrerzentriert durchgeführt wird. Chinesische Schüler, die einen mündlichen Beitrag leisteten, stellten sich dazu hin und es wirkte fast so, als ob sie strammstünden! Die Schule dauert von morgens 7.30 Uhr bis abends um 18.00 Uhr! Dann müssen sie meist noch Hausaufgaben machen – man kann sich vorstellen, wie anstrengend das für chinesische Schüler ist!

Nachmittags wurden die Städte Peking und Shanghai oder Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Pearltower (ein Fernsehturm), die verbotene Stadt und die Chinesische Mauer besucht. Sie war wegen des schönen Ausblicks ein echtes Highlight.

  Nina vor typisch chinesischer Architektur (Foto: Nina S.)         Schüler auf der Chinesischen Mauer (Foto: Nina S.)

Das Wetter in den ersten Tagen in Shanghai war sehr schön, nämlich 30 Grad mit Sonne, aber dann wechselte das Wetter plötzlich. Es gab nur noch 20 Grad, Sturm und Regen. 

Zu den wichtigsten Eindrücken der Schüler zählt der starke Verkehr auf der Straße. Viele Autos und Motorräder sind dort unterwegs. Trotzdem erlebten die Zwölftklässler keinen Smog, obwohl man in den deutschen Nachrichten oft davon hört. Das lag wohl am Wetter!

Die Reise war durch und durch ein tolles Erlebnis, so Nina abschließend!

JSN Megazine template designed by JoomlaShine.com