Der Beruf des Tiermedizinischen Fachangestellten

 

(Foto: pixabay)

Ein Praktikum ist auch bei einem Tierarzt möglich, um den Beruf des Tiermedizinische/r Fachangestellte/r kennenzulernen.

 

Was macht man in diesem Beruf?

Als Tiermedizinische Fachangestellte betreut man Tiere vor, während und nach einer Behandlung, fertigt Röntgenaufnahmen an, führt Laborarbeiten aus und kümmert sich um Tiere auf der Krankenstation. Außerdem muss man die Tierhalter beraten in Fragen der artgerechten Haltung, zur Prävention von Krankheiten und über Möglichkeiten der Rehabilitation. Und man sorgt für die Einhaltung der Hygienevorschriften in der Praxis, verwaltet die tierärztliche Apotheke und kann bei Notfällen Erste Hilfe leisten. Verwaltungsarbeiten und die Organisation der Praxisabläufe gehören ebenfalls zu den Aufgaben: Man vergibt Termine, empfängt die Tierhalter und ihre Tiere, dokumentiert Behandlungsverläufe für die Patientenakten und sorgt für die Abrechnung der erbrachten Leistungen.

 

Wie lange dauert die Ausbildung und wo arbeitet man?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und man arbeitet in Tierarztpraxen, Tierkliniken und Tierparks.

Arbeitsorte sind die Behandlungsräume, das Labor, der Empfang und das Büro.

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Es wird kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwie­gend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

 

Anforderungen

Man sollte sorgfältig und verantwortungsbewusst sein, z.B. beim Umgang mit Arzneimitteln und beim Einhalten der Hygienevorschriften. Außerdem ist Kontaktbereitschaft und Einfühlungsvermögen, z.B. beim Eingehen auf die Sorgen und Ängste von Tierhaltern wichtig.

Außerdem muss man den engen Körperkontakt mit Tieren und den Umgang mit Gerüchen und Ausscheidungen aushalten. Der Umgang mit schwer kranken oder toten Tieren bleibt nicht erspart. Das setzt voraus, dass man psychisch stabil ist!  

 

Welche Schulfächer braucht man?

Viele Schulfächer sind für den Berufsalltag von Bedeutung: Deutsch beim Schreiben von Befundberichten und Mathematik, wenn man Rechnungen schreibt oder Biologie, bei der Assistenz während der Behandlung oder Chemie, wenn man im Labor arbeitet.

 

Was verdient man in der Ausbildung?

Es kann in jeder Praxis anders ausfallen. Die Ausbildungsvergütungen pro Monat betragen jedoch in der Regel:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 630
  • 2. Ausbildungsjahr: € 680
  • 3. Ausbildungsjahr: € 730

 

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