Motto der Europatage: Unser Klima, unsere Zukunft (Bild: FLASH)

Vom 20.01.2020 bis zum 22.01.2020 fanden an unserer Schule die Europatage statt. Neben Aktionen im Unterricht, wie dem Europa-Planspiel in Jahrgang 10, wurden Projekte und Vorträge angeboten, welche unter anderem von Schülerinnen und Schülern des Schülerrates geleitet wurden. Insgesamt konnte aus fünf Workshops gewählt werden, in welchen sich freiwillige Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Unser Klima-unsere Zukunft" auseinandersetzten.

Der erste Workshop befasst sich vor allem mit dem Thema "Nachhaltigkeit für unsere Schule". Dazu sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen, wie unsere Schule nachhaltiger werden könnte. Tatsächlich hat unsere Schule bereits Projekte wie das "PET-Projekt", die zur Müllvermeidung beitragen. Unsere Außerdem hatten die Schüler die Idee, dass in der Mensa nur noch Mehrwegflaschen verkauft werden können, damit der Plastikverbrauch gesenkt wird. Die ausgearbeiteten Ideen versucht der Schülerrat dann im nachhinein um zusetzen.

"Treechecker" - bereits ein erfolgreiches durchgeführtes Nachhaltigkeits-Projekt des WPK NW

(hier gibt es mehr Infos dazu: http://flash.youthpress.de/index.php/whats-up/igs-intern/384-igs-garbsen-umweltschule)

 

Ebenfalls gab es einen Workshop, in dem es um Hass und Ausgrenzung im Netz ging. Ein aktuelles Thema zu dem hitzig diskutiert wurde, denn viele Schülerinnen und Schüler finden , dass unsere Schule gegenüber diesem Thema die falschen Maßnahmen ergreift. Vom Handyverbot halten sie nicht viel, da eher der Umgang mit dem Hand gelernt werden sollte. Daher sollte neben dem Computerführerschein auch der "Socialmediaführerschein" eingeführt werden, wie eine Schülerin vorschlug. Das wäre auch sinnvoll, weil denjenigen, die andere im Netz mit heftigen Kommentaren mobben, wissen häufig nicht, welchen Schaden sind bei Ihrem Gegenüber anrichten. Opfer von Hass im Netz können sich an unserer Schule auch gerne an die Sozialpädagoginnen wenden. Sie haben immer ein offenes Ohr für euch!

Es gab noch weitere  Vorträge, so wurde am Dienstag ein Workshop Wejra K. geleitet. Sie ist ein Gruppenmitglied von dem Fridaysforfuture-Team aus Hannover. Es gibt jeweilige Ortsgruppen, welche sich einmal Monat treffen (Mehr Informationen findet ihr auf ihrer Website!). Wejra fände es wichtig, wenn Schulen den Müll nicht nur im Klassenzimmer trennen, sondern auch innerhalb der großen Containern. In den meisten Schulen werden am Ende nämlich Plastik und Restmüll zusammen geworfen. Im Sinne des Recyclings ist das sicher nicht. Sie fände es auch wichtig, wenn unsere Schule versucht Plastik zu vermeiden und auch in der Schulkantine auf gewisse Produkte zu verzichten oder sie weniger anzubieten. Natürlich wäre es aus Sicht von Wejra auch wichtig den Schülern Alternativen aufzuzeigen und auf regionale Produkte zu achten. Auf die Kritik, dass sie alle nur Greta Thunberg hinterher laufen würden hatte sie eine einfache Meinung: "Greta war der Stein und wir schlagen die Wellen."

Insgesamt war es eine richtig tolle und interessante Aktion, die hoffentlich wiederholt wird und Spuren in unserer Schule hinterlassen wird.

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