(Foto: Mara)

Viele Schulen in Deutschland werden im Rahmen des sogenannten "Digitalpakts" nun zunehmend digitalisiert. Dafür stellt der Bund 5,55 Millionen zur Verfügung, wodurch jede Schule etwa 137.000 Euro bekommt. Unsere Schule ist mit WLAN und Smartboards in einigen Räumen eigentlich ganz gut aufgestellt, trotzdem ist die Digitalisierung auch hier im vollem Gange. Viele Ideen und Wünsche sollen noch umgesetzt werden. Ein Beispiel hierfür sind die Digitalen Tafeln, die Anfang Februar in allen Klassen des 10. Jahrgang aufgebaut wurden.

Was können die Tafeln eigentlich?

Die Digitalen Tafeln verfügen über viele tolle Möglichkeiten. Zum Beispiel ein Glücksrad zum Selbstgestalten und viele Motive zum Einfügen. Auch Clips oder kurze Videosequenzen können darüber leicht abgespielt und in den Unterricht mit eingebaut werden. Selbst PS4 und Wii spielen ist möglich, auch wenn das natürlich nicht (!) der Sinn dieser Tafel ist. Daher dürfen sie auch nicht von uns Schülerinnen und Schülern angefasst werden, darauf hat Herr Becker, unser Jahrgangsleiter, extra hingewiesen. Dies ist auch nachzuvollziehen, da diese Tafeln 2500 Euro kosten.

Weitere Vorteile der digitalen Tafeln sind, dass sie durch ihren Touchscreen leicht zu bedienen sind. Zudem sind diese sehr mobil, da sie auf einem Gestell mit Rädern angebaut worden sind, womit man diese großen Tafeln da hinschieben kann, wo man sie benötigt und sie dadurch nicht im Weg stehen. Außerdem sind diese Tafeln für den Unterricht hergestellt worden, um den Unterricht besser zu gestalten. Die Tafeln sollen das Lernen und Präsentieren einfacher und effizienter machen. Laut vielen Schülern ist dies auch der Fall.

  (Foto: Flash)

Arbeitsergebnisse aus dem Gesellschaftsunterricht der 1003 - per Foto auf der Digitalen Tafel einfach abrufbar!

Digitale Tafel vs. Smartboard

Zudem kann man sagen, dass die Digitale Tafel ein Update von dem Smartboard ist, da die Digitale Tafel über dieselben Möglichkeiten verfügt, wie das Smartboard, nur, dass es mit der Digitalen Tafel alles etwas schneller und einfacher geht. Allerdings ist es über die neue Tafel nicht möglich eine CD abzuspielen. Grundsätzlich kann die Digitale Tafel aber alles, was das Smartboard auch kann, nur, dass die neue Tafel mehr Funktionen hat und mit einem anderen und besseren Betriebssystem ausgestattet ist. Dadurch hat diese Tafel auch mehr Funktionen und kann zum Beispiel alle Tafelbilder mit einem Klick an alle Schüler versenden.

Nachteilig ist, dass die Tafeln allerdings noch nicht alle mit dem WLAN verbunden sind. Nur im 2. und 7. Block, indem alle Smartphones freigeschaltet sind, kann man dann auch alle Tafeln mit WLAN verbinden. In einigen Räumen sind die Tafeln auch noch nicht richtig konfiguriert, was die Benutzung zum Teil erschwert.

Viele Schülerinnen und Schüler sind von dieser Tafel begeistert und würden gerne weiter mit diesem Geräten arbeiten, da es ihnen mehr Spaß macht, wenn man diese mit in den Unterricht einbaut. Das liegt meist daran, dass die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen können und sogar bis zu 20 Schüler und Schülerinnen an der Tafel arbeiten könnten. Ebenso meinen viele, dass das effiziente Lehren, Lernen und Präsentieren auch gut funktioniert. Somit haben die Schüler bisher nur Positives zur Tafel zu erwähnen, bis auf das Problem mit dem Wlan, welches in nächster Zeit behoben werden soll.          

Die Lehrerinnen und  Lehrer allerdings wussten bis zum Aufstellen nichts von den neuen Tafeln und waren daher etwas überrascht. Weil die Tafeln über ein Betriebssystem laufen, welches nicht jeder Lehrer besitzt, ist es für die meisten nicht möglich ihre Dateien über die Tafel zu zeigen. Viele kennen sich mit den vielen Anwendungsmöglichkeiten nicht richtig aus, weil es ihnen bisher nicht gezeigt wurde.

Doch bin ich der Meinung, dass die Lehrer die Vorteile der Digitalen Tafel besser kennen lernen müssen, wodurch dann jeder positiv von der Tafel profitieren kann. Ich persönlich fände es auch schön, wenn wir diese Tafeln nutzen, wenn wir sie schon haben. 

Wie geht es weiter?

Das KOMM-Team wird sich in Zukunft außerdem um Projektionsflächen kümmern, welche in jedem Klassenraum entstehen sollen. Auch mehr Beamerwagen sind von vielen Lehrern gefragt, weshalb etwa 20-30 neue bestellt werden, je nach dem wie viele Beamerwagen in nächster Zeit nicht mehr funktionstüchtig sind. Dazu wurde die Mediathek mit neuen Kameras erweitert. Diese Kameras kann man dann auch direkt an die Beamerwagen, die kommen sollen, anschließen. Dazu wurde mitgeteilt, dass das Schulnetzwerk mit einer 20Gbit Backbone (ein System von Leitungen, die den Großteil der Daten innerhalb eines Netzwerks oder zwischen Computernetzwerken transportiert) versehen ist, welches für mindestens 2300 Geräte zur selben Zeit ausreicht.

 

 

 

 

 

JSN Megazine template designed by JoomlaShine.com
×
Diese Website benutzt Cookies. Durch die Nutzung unserer Website, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos