In diesem Jahr zu Himmelfahrt steckten in „Blauen Briefen“ Hoffnung und keine Hinweise zur möglicherweise gefährdeten Versetzung. Diese himmelblaue Post ist nicht für, sondern von unseren Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 10 und 18 Jahre verfasste worden.

Rund 250 Schülerinnen und Schüler der IGS Garbsen und zusätzlich noch Klassen der Grundschule Havelse haben sich beteiligt. Entstanden ist das Kooperationsprojekt von Kirche und Schule in der 12. Klasse von Frau Windolph. Andere Fachlehrerinnen und -lehrer schlossen sich mit ihren Religions-Kursen an, gaben die Aufgabe weiter, sodass schließlich „Blaue Briefe“ aus allen Jahrgangsstufen bei Frau Windoph eintrudelten.

Dabei waren alle ganz kreativ und es sind tolle unterschiedliche Briefe dabei herausgekommen. Es wurde gemalt, gedichtet, Bibelverse rausgesucht, ja sogar kleine Predigten verfasst.

 

   

Auch Pastorin Meret Köhne von der Kirchengemeinde in Horst ist begeistert von so viel Engagement der Laien-Prediger: „Hoffnung zu vermitteln, ist nicht nur Aufgabe von Hauptamtlichen Kirchenleuten. Das kann jeder! Es freut mich, dass die frohe Botschaft nun trotz geschlossener Kirchen und gesperrter Gemeindehäuser zu den Menschen kommt.“

    

Die Hoffnungsbotschaften zum Mitnehmen hingen in himmelblauen Umschlägen am Donnerstag, den 21. Juni, an allen evangelischen und katholischen Kirchen in Garbsen zur Abholung bereit. Die Kirchengemeinde Marienwerder war mit am fleißigsten: Dort sind sogar alle 200 aufgehängten Briefe mitgenommen worden.

Die wenigen Briefe, die übrig geblieben sind, werden mit den Gemeindebriefen an ältere und alleinstehende Menschen verteilt. So behält jeder Brief seine Funktion und trägt auch über Christi Himmelfahrt hinaus dazu bei, dass sich die Hoffnung verbreiten kann.

 

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